Vorreiter des Kriminalmuseums

Eine Sammlung von Gegenständen wurde von Mitarbeitenden des Erkennungsdienstes in zwei Räumen im Klosterhof 12 zusammengefügt. In erster Linie war die Sammlung als Anschauungsmaterial für angehende Polizeifunktionäre gedacht. Dies war sozusagen die Geburtsstunde des heutigen Kriminalmuseums.

Bereits 1976 musste der ursprüngliche Standort des Kriminalmuseums im Klosterhof 12 geräumt werden, denn die Einsatzzentrale brauchte Platz. Einige Gegenstände wurden in Büros von Polizisten gezeigt. Der Grossteil aber landete in Kisten in einem Estrich des Regierungsgebäudes. Im Zusammenhang mit baulichen Erneuerungen im Regierungsgebäude wurde ein 100 m2 grosser Teil des ungenutzten Dachstocks zur Verfügung gestellt. Edi Wettstein, Chef Erkennungsdienst und Josef Müller, Chef Informationsdienst, waren die treibenden Kräfte. Das Museum am heutigen Standort war geboren.

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