Gossau: Selbstunfall von Lastwagen mit Anhänger

Am Freitag (22.08.2025), kurz vor 15:40 Uhr, ist der Anhänger eines Lastwagens auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln umgekippt. Die Fahrzeugkombination hat die Autobahn blockiert. Dies führte zu einer Vollsperrung der Autobahn in Richtung St. Margrethen und langem Rückstau. Verletzt wurde niemand.

Ein 63-jähriger Mann fuhr als Chauffeur einer Fahrzeugkombination, bestehend aus Lastwagen mit Anhänger, auf der Autobahn A1 von Gossau in Richtung St.Gallen-Winkeln. Während der Fahrt geriet der Anhänger aus bislang unbekannten Gründen ins Schlingern und kippte auf die Seite. Die Fahrzeugkombination kam quer auf der Fahrbahn zum Stillstand. Ein Teil der Ladung fiel vom Anhänger. An der Fahrzeugkombination und der Ladung, bestehend aus Fenstern mit Rahmen, entstand beträchtlicher Sachschaden von noch unbekanntem Wert. An der Strasseneinrichtung der Autobahn entstand mehrere zehntausend Franken Sachschaden. Der Chauffeur blieb unverletzt.

Wegen des Unfalls musste die Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln vollständig gesperrt werden. Dies führte zu zeitweisem Rückstau bis Wil. Kurz nach 17:30 Uhr konnte die Fahrzeugkombination geborgen werden, sodass Verkehrsteilnehmende, die zwischen dem Anschluss Gossau und der Unfallstelle blockiert waren, die Autobahn verlassen konnten.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung passiert immer noch der aufgestaute Verkehr die Unfallstelle. Danach erfolgen noch die Aufräumarbeiten der Ladung. Die Sperrung der Autobahn in Gossau bleibt voraussichtlich bis in die frühen Abendstunden bestehen.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen, die zuständige Feuerwehr, der Nationalstrassenunterhalt sowie private Kran- und Transportunternehmen.


Am Freitag (22.08.2025), kurz vor 15:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln ein Selbstunfall eines Lastwagens mit Anhänger ereignet. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Durch die anwesenden Polizistinnen und Polizisten mussten diverse Verstösse von Verkehrsteilnehmenden und gefährliche Situationen festgestellt werden. Fehlbare werden gebüsst oder zur Anzeige gebracht.

Beim Verkehrsunfall war der Anhänger eines Lastwagens gekippt und die Fahrzeugkombination blockierte die Autobahn. Die ausgerückten Patrouillen sperrten deshalb in Gossau die Autobahn und der Verkehr wurde auf das übrige Strassennetz abgeleitet. Die Sperrung war unter anderem mit Leitkegeln signalisiert und mit einem allgemeinen Fahrverbot für den Abschnitt ab Gossau Richtung St.Gallen-Winkeln beschildert. Die zu Beginn dort eingesetzte Polizeipatrouille stellte fünf Verkehrsteilnehmende fest, welche die Absperrungen umfuhren und das Fahrverbot missachteten. Sie wurden gebüsst. Bei nachträglichen Auswertungen wurde festgestellt, dass im weiteren Verlauf mehrere Dutzend Verkehrsteilnehmende die Absperrung ebenfalls umfuhren und sich am Stauende einreihten.

Weiter wurde beobachtet, dass ein Motorrad innerhalb des Staus gewendet und entgegen der Fahrtrichtung die Autobahn in Gossau verlassen hat. Ein Auto fuhr rückwärts aus der Rettungsgasse zurück zur Ausfahrt Gossau und verliess dort die Autobahn. Ein weiterer Autofahrer befuhr die Rettungsgasse in Richtung Unfallstelle. Er wird deswegen zur Anzeige gebracht.

Auf der Gegenfahrbahn wurden Dutzende Personen am Steuer von Fahrzeugen festgestellt, die mit dem Mobiltelefon in der Hand das Unfallgeschehen filmten oder fotografierten. Mehrere von ihnen werden deswegen zur Anzeige gebracht.

Nach der Bergung der Fahrzeugkombination konnte der zwischen der Unfallstelle und dem Anschluss Gossau aufgestaute Verkehr die Unfallstelle passieren. Dabei überfuhr ein Autofahrer mit seinem Auto Signalisationsmaterial und beschädigte dieses. Weiter wurden mehrere Fahrzeuginsassen festgestellt, die sich nicht angegurtet hatten.

Auffällig war auch, dass viele Verkehrsteilnehmende im Stau ihre Fahrzeuge verliessen, die Fahrbahn betraten und sich in der Rettungsgasse bewegten oder aufhielten. Dies kann zu gefährlichen Situationen mit nachrückenden Einsatzfahrzeugen führen. Zudem waren diverse Fahrerinnen und Fahrer beim Öffnen der Autobahn nicht bei ihren Fahrzeugen. Dies führte einerseits zu unnötigen Verzögerungen und andererseits begegneten sich Fussgängerinnen und Fussgänger und Fahrzeuge auf der Autobahn teils auf gefährliche Weise.

Vorbildlich war hingegen die Rettungsgasse, die im über 15 Kilometer langen Stau bis zurück nach Wil gebildet wurde.