Facts & Figures 2025

Die Jahreszahlen der Kantonspolizei St.Gallen geben Einblick in ein anspruchsvolles Einsatzjahr – sie zeigen, wo das Korps besonders gefordert war und wie vielfältig seine Aufgaben sind.


Fahrzeuge

323
Fahrzeuge standen der Kantonspolizei St.Gallen zur Verfügung.

76
umweltfreundliche Elektrofahrzeuge standen im Einsatz.

12
Polizeimotorräder hatte die Kapo 2025 zur Verfügung.

Notruf- und Einsatzleitzentrale (NEZ)

392
Notrufe gingen 2025 im Schnitt pro Tag ein.

466’638
beträgt das Total der ein- und ausgehenden Anrufe im Jahr 2025 inklusive der Notrufe.

63’757
Anrufe gingen via Notrufnummer 117 ein. 8’007 waren es bei der Notrufnummer 118 und 42’068 bei der 144.

296
Fälle wurden im Schnitt pro Tag registriert. Dies führte zu insgesamt 74’702 Einsätzen von Polizei, Feuerwehr und Sanität.

Kinder und Jugendliche

330
Präventionsreferate führte der Jugenddienst im Jahr 2025 durch – das entspricht fast einem Referat täglich.

7’400
Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Fachpersonen konnten mit den Referaten erreicht und für zentrale Präventionsthemen sensibilisiert werden.

76
Prozent aller Präventionsreferate lagen auf dem Themenbereich digitale Medien. Hier konnten Fragen zu Social Media, Cybermobbing, Sexting, Datenschutz, rechtlichen Konsequenzen etc. offen angesprochen und praxisnah vermittelt werden.

Mehr als 4’000
Lektionen führe die Verkehrsinstruktion im Jahr 2025 an Kindergärten und Schulen in etwa durch, wobei rund 40’000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet wurden.

Kriminalität

32’824
Straftaten ereigneten sich im Kanton St.Gallen – das sind rund 6% mehr als im Vorjahr.

3
vollendete und 19 versuchte Tötungsdelikte ereigneten sich.

12
Prozent Rückgang ist bei den Cybercrime-Delikten zu verbuchen: Das ist das erste Mal, dass die Zahlen seit der Einführung der Erfassung von digitaler Kriminalität abgenommen haben.

55
Prozent beträgt die Aufklärungsquote über sämtliche Delikte. Dies sind 2% mehr als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote bei den Delikten gegen das Strafgesetzbuch beträgt unverändert 46%.

21
Mal wurde durch die Staatsanwaltschaft aufgrund eines hinreichenden Tatverdachts auf potenziell strafbare Handlungen ein Strafverfahren wegen virtueller Pädokriminalität eröffnet.

168
Gefährdungsüberprüfungen von Personen beziehungsweise Situationen führte die Abteilung durch, wo Hinweise auf eine mögliche schwere Gewalttat vorhanden waren. Auch bei psychisch auffälligen Personen (18%), allgemeinen Drohungen und Gewalt (11%), Drohungen gegenüber Behörden und Firmen (4%), sexueller Gewalt (3%) und Extremismus (1%) handelte die Abteilung proaktiv.

8
unterschiedliche Deliktsgut-Kategorien stehen bei einer Diebstahlanzeige auf Suisse ePolice zur Verfügung.

90
Prozent der Betroffenen von Gewalt dürften es sein, die Schätzungen zufolge keinen Kontakt mit der Polizei aufnehmen. Der grösste Teil der Fälle bleibt somit im Dunkelfeld.

5
Mal täglich rücken Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen wegen verbaler und physischer Auseinandersetzungen im häuslichen Bereich aus.

1’268
Stunden wurden im Jahr 2025 für Opfereinvernahmen aufgewendet. Es kam zu über 200 Einvernahmen. Dies schafften die insgesamt 35 dafür spezialisierten Mitarbeitenden.

Medienarbeit

1’325
Medienmitteilungen haben die Polizeisprechenden verschickt.

36
Mal sind die Sprecherinnen und Sprecher an Ereignisse ausgerückt. Dabei handelt es sich unter anderem um Brände, Verkehrsunfälle und versuchte oder vollendete Tötungsdelikte.

25
Botschafterinnen und Botschafter vertraten das Korps in der Öffentlichkeit. Zu ihren Aufgaben gehörten auch im Jahr 2025 wieder Messeauftritte, Fotoshootings und Videodrehs.

10’237
zusätzliche Follower auf Facebook gewann die Kapo St.Gallen im 2025.

17
Jahre war Hanspeter Krüsi der Leiter der Kommunikationsabteilung, bevor er pensioniert wurde. Seine erste Medienmitteilung versandte er 26 Jahre früher. In dieser Zeit schrieb er über 20’000 Medienmitteilungen.

25
Wochenenden leisteten die Miliz-Angehörigen der Sonderfunktion Polizeisprecherin oder Polizeisprecher ihren Dienst. Zusätzlich unterstützten sie die Abteilung Kommunikation während zehn Tagen unter der Woche. Die vollamtlichen Sprecher leisteten an den restlichen 27 Wochenenden sowie den Feiertagen Dienst und deckten alle restlichen Wochentage ab.

86’077’456
Impressionen ergaben alle Social-Media-Kanäle zusammen.

35’773
Kommentare wurden zu Kapo-Beiträgen abgegeben.

6’278
Menschen beträgt die durchschnittliche Reichweite pro Betrag.

14
Videos wurden allein für die Kampagne «Da wenn’s drauf ankommt» produziert. Insgesamt waren 42 Personen an der Kampagne beteiligt.

Mitarbeitende

957
Mitarbeitende, inklusive Aspirantinnen und Aspiranten sowie Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung, waren per Ende 2025 bei der Kapo tätig.

179
Zivilangestellte waren per Ende 2025 im Korps tätig.

169
Mitarbeitende arbeiteten in Kaderpositionen.

5
Lehrlinge arbeiten im 2025 bei der Kantonspolizei St.Gallen als Chemielaboranten, Automobil-Mechatroniker oder Informatiker.

55
Neueintritte ins Korps gab es.

19
Mitarbeitende wurden pensioniert.

Polizeischule

175
Interessentinnen und Interessenten nahmen an den Informationsanlässen teil. Die meisten Bewerbenden kommen aus einem Dienstleistungssektor. An zweiter Stelle stehen handwerkliche Berufe.

138
Bewerbungen gingen für den Polizeischullehrgang 2025/27 ein. Die meisten Bewerbenden waren zwischen 22 und 34 Jahre alt.

4,5
Prozent der Polizeischülerinnen und Polizeischüler fallen während der Grundausbildung raus.

20
Aspirantinnen und Aspiranten traten für die Kantonspolizei St.Gallen am 1. Oktober 2025 in die Polizeischule Ostschweiz ein.

1’400
Stunden dauert es, um die Polizeischülerinnen und Polizeischüler unter anderem in den Fächern Kriminalistik, Rechtslehre, Verkehrslehre oder Sprach- und Sozialkompetenz zu unterrichten. 

38
haben die Vorprüfungen 2025 bestanden und traten damit in ihr zweites praktisches Ausbildungsjahr über.

26
neue Kolleginnen und Kollegen wurden in einer feierlichen Brevetierung zu Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen befördert und schlossen damit ihre Ausbildung ab.

Strassenverkehr

2’508
Verkehrsunfälle ereigneten sich im Kanton St.Gallen.

13
Personen kamen auf Strassen im Kanton St.Gallen ums Leben. Das sind 8 Personen weniger als im Jahr zuvor.

12
Prozent der Unfälle sind auf überhöhte Geschwindigkeiten zurückzuführen.

Fast 10
Prozent aller Verkehrsunfälle werden von alkoholisierten Verkehrsteilnehmenden verursacht. Besonders innerorts sind Unfälle mit Personenschaden mit der Hauptursache Alkohol stark angestiegen. Zudem ist bei den E-Bikes ein erneuter Anstieg von Unfällen mit der Hauptursache Alkohol zu verzeichnen.

282’940
Geschwindigkeitsverstösse aus Messanlagen wurden im Jahr 2025 verarbeitet.

52’068
Ordnungsbussen wurden via BussenApp erfasst.

An 94
Standorten wurden semistationäre Geschwindigkeits-Messanlagen betrieben. Hinzu kamen 639 stationäre Geschwindigkeits-Messungen (ohne Laserpistole) durch das Team Verkehrsüberwachung.

Waffen

3’549
Waffenerwerbsbewilligungen wurden bearbeitet.

73
eingegangene Gesuche für Waffenerwerbsbewilligungen wurden abgelehnt.

Sonderfunktionen

437
Einsätze und 187 Präventiveinsätze leisteten die Mitarbeitenden mit ihren Diensthunden. Die Schutzhunde waren an 200 Einsätzen aktiv, die Spürhunde bei 113 Einsätzen und die Personenspürhunde an 124 Einsätzen.

65
Vollerfolge und 27 Teilerfolge konnten die Diensthundeteams für sich verbuchen.

19
Einsätze absolvierten die Tauchenden der Kantonspolizei St.Gallen. Daraus ergaben sich 280 Einsatzstunden beziehungsweise rund 32 Arbeitstage.

65
Meter – so tief tauchen die Polizeitauchenden der Kantonspolizei St.Gallen mit sogenannten Trimix-Gruppen.

90
Minuten lang kann ein Trimix-Tauchgang dauern, oft im eiskalten Wasser.

73
Einsätze leisteten die Szenekenner. Sie waren an 47 Hockey- und 26 Fussballspielen mit dabei.

423
Ernsteinsätze flogen die Drohnenpilotinnen und Drohnenpiloten. Dabei handelte es sich um 73 geplante und 350 spontane Einsätze. Dies entspricht einer Zunahme von 26 % gegenüber dem Vorjahr.

11
tödliche Unfälle im Einsatzgebiet der Alpinen Einsatzgruppe ereigneten sich im Jahre 2025.

41
Unfallereignisse gab es im alpinen oder schwer zugänglichen Gelände. 23 Mal hatte dies ein Ausrücken der Alpinen Einsatzgruppe zur Folge.

17
Mal wurde die Führungsunterstützung im Jahr 2025 aufgeboten. Dabei wurden sechs Unterstützungseinsätze und 8 planbare Einsätze durchgeführt.

2’047
Minuten waren die Fliegenden Einsatzleiter 2025 mit dem Polizeihelikopter unterwegs.

29
Einsätze wurden mit dem Polizeihelikopter und insgesamt neuen Fliegenden Einsatzleitern erledigt.

324
Kontaktaufnahmen fanden durch Peers mit Mitarbeitenden der Kantonspolizei statt. Die Peers stehen den Mitarbeitenden zur Verarbeitung belastender Ereignisse in Form von psychologischer Nothilfe an.

174
Stunden wurden für Gespräche und Betreuungen seitens Peers aufgewendet.

Weiteres

Mehr als 300
Services werden bei der Information Communication Technology für die Polizeimitarbeitenden produziert.

828
neue Handfunkgeräte vom Typ Airbus TPH900 wurden im Zusammenhang mit dem Projekt «Werterhalt Polycom 2030» an unsere Mitarbeitenden abgeben. Das bisherige Handfunkgerät TPH700 wurde nach 13 Jahren eingezogen und steht den Partnerorganisationen als Reparaturersatzgerät zur Verfügung.

0,01
Millimeter Genauigkeit erreichen die 3D-Auflösungen der Handscanner der Kantonspolizei. Mit einem solchen Gerät dauert die Erstellung eines Plans einer grossen Wohnung beispielsweise maximal fünf Minuten.

1’212
Dokumente untersuchte der Kriminaltechnische Dienst in einem Jahr.

12,9
Prozent der geprüften Dokumente erwiesen sich als Fälschungen. Insgesamt untersuchten die Mitarbeitenden des Kriminaltechnischen Diensts im Jahr 2025 1’212 Dokumente.