Der Erkennungsdienst
Das Fingerabdruckverfahren hatte schon vor Jahren Einzug erhalten. 1929 wurde schliesslich der Erkennungsdienst gegründet. Nebst der Dokumentation und Spurensicherung von kriminalpolizeilichen Tatbeständen gehörten auch das Fotografieren von Unfallsituationen, die Ermittlungen und Befragungen bei Kapitalverbrechen im Kantonsgebiet zum Aufgabenbereich.
Erklärung zum Bild: Das Buch «Anthropometrie; Beschreibende Auskünfte», ist im Kriminalmuseum der Kantonspolizei St.Gallen ausgestellt. Als Anthropometrie bezeichnet man die Lehre von den Massen und Massverhältnissen des menschlichen Körpers. Dieses Wissen war bereits zur Zeit der Gründung des Erkennungsdienstes wichtig.