Grüninger wird Kommandant
Bereits sechs Jahre später, am 1. November 1925, wurde Paul Grüninger neuer Kommandant des Landjägerkorps. Dabei wurde er mit dem Hauptmannsgrad ausgezeichnet. Weiter ...
Bereits sechs Jahre später, am 1. November 1925, wurde Paul Grüninger neuer Kommandant des Landjägerkorps. Dabei wurde er mit dem Hauptmannsgrad ausgezeichnet. Weiter ...
Ein Kunde im elterlichen Geschäft empfahl dem 28-jährigen Paul Grüninger im Jahr 1919 die Stelle eines Polizeileutnants im Landjägerkorps. Nach anfänglichem Zögern bewarb sich der junge Mann und trat dem Korps bei. Paul Grüninger hatte von 1907 bis 1911 das Lehrerseminar in Rorschach besucht und war...
Während die Handhabung der Automobil- und Fahrradkontrolle anfänglich Sache der Bezirksämter war, wurde sie im Jahre 1914 dem Landjägerkommando übertragen. Damals ahnte wohl noch niemand, dass sich diese Abteilung in wenigen Jahrzehnten vervielfachen würde. Noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde die Motorfahrzeugkontrolle eine selbständige...
Gründung Polizeihundeführer-Verein St.Gallen-Appenzell am 14. Januar 1911. Der Verein wurde für die Ausbildung der Hundeführer und ihrer vierbeinigen Begleiter der Kantone AI, AR, GL und SG sowie der Stadtpolizei St.Gallen und dem Fürstentum Liechtenstein verantwortlich. ...
Im Jahr 1899 erfolgte die Einführung von Ruhetagen für die Mannschaften des Zentralpostens und der Strafanstalt – alle 14 Tage einmal während 24 Stunden. Auf dem Bild der damalige Kommandant Wilhelm Geser. ...
1. Oktober 1887: Umzug des Landjägerkommandos vom Regierungsgebäude in den Klosterhof 12, wo sich seither der offizielle Sitz der Polizeiführung befindet. ...
Im Dienstreglement vom 13. September 1887 wurden erstmals «Detektive» erwähnt. So wurden Landjäger bezeichnet, die in der Stadt St.Gallen ihren Dienst in Zivil leisteten. ...
1885 diskutierten der Regierungsrat des Kantons St.Gallen und der Gemeinderat der Stadt St.Gallen über die Zusammenlegung von Stadtpolizei und Landjägerkorps. Der Gemeinderat der Stadt St.Gallen lehnte am 4. August 1885 die Zusammenlegung von Stadtpolizei und Landjägerkorps ab. ...
Der erste Rekrutenkurs wurde im Jahr 1875 unter der Leitung des Kommandanten durchgeführt. Die angehenden Landjäger schrieben die Ausbildungsinhalte von Hand in Bücher. 18 Bewerber hatten sich gemeldet. Zwölf davon mussten als untauglich abgewiesen werden. ...
Laut einem Vertrag, den der Kanton St.Gallen 1841 mit der Eidgenossenschaft geschlossen hat, mussten die Landjäger fortan den Grenzzoll einziehen. Ein kleiner Exkurs: Auf dem Bild ist ein sogenanntes Wanderbuch zu sehen, das im Kriminalmuseum der Kantonspolizei St.Gallen ausgestellt ist. Wanderbücher wurden in jener...
Der grosse Rat beschloss am 6. April 1835 die Schaffung einer Invalidenkasse für die Landjäger, um den Beruf attraktiver zu machen. Wegen der niedrigen Besoldung war es schwierig, Personal zu finden. ...
Die Grundausrüstung des St.Galler Landjägers war ein kurzer Säbel mit schwarzem Riemen, über die Achsel getragen. Dazu kam ein Vorderlader mit Steinschloss. Die Patronen der damaligen Zeit bestanden aus Papier und enthielten das Pulver und das Geschoss. Es war damals Vorschrift, dass nur Bewerber, die noch...
Die Regierungsräte des Kantons St.Gallen planten im Jahr 1803 die «Aufstellung eines Corps von Landjägern». Dafür gab es folgende Gründe: Der Kanton grenzt ans Ausland und an andere Kantone. In vielen Gemeinden gab es keine Polizeiwache. In den Gemeinden, die eine Wache hatten, waren die Polizisten...