Neue Büros für die Cyber Unit
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Neue Büros für die Cyber Unit

Mit dem Start der Cyber Unit 2018 wurde schnell erkannt, dass Cyberdelikte in den nächsten Jahren vermutlich massiv zunehmen werden und das Kompetenzzentrum Cybercrime der Kantonspolizei St.Gallen entsprechend personell und räumlich weiter ausgebaut werden muss. Mitte August 2021 wurden die baulichen Arbeiten begonnen. Ende Oktober 2021 konnten die modern umgebauten Büros wieder bezogen werden.

Von der Planung bis zur Realisierung – Mit dem Projektauftrag «Cyber Unit» wurde der Grundstein zum heutigen Kompetenzzentrum Cybercrime beziehungsweise die kriminalpolizeiliche Abteilung IT-Forensik & Cybercrime gelegt. lm Vordergrund stand die Schaffung eines tragfähigen Kooperationsmodells zwischen der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft St.Gallen. Die bestehende Gruppe Digitale Forensik und der neu geschaffene Fachbereich IT-Ermittlung / Datenanalyse wurden in die neue Abteilung als Fachbereich IT-Forensik & Technische Überwachung integriert. Für sämtliche Fragen im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Cybercrime steht für Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und Staatsanwaltschaft ein sogenannter «Single Point of Contact» zur Verfügung.

Mit der im Projekt «Cyber Unit» ausgewiesenen personellen Entwicklung des Kompetenzzentrums Cybercrime ergab sich in der Konsequenz ein dringender Raumbedarf. Die damalige Büroeinteilung genügte den Bedürfnissen nicht mehr. Es wurden verschiedene Umbauvarianten ausgearbeitet. Für eine effiziente und teambasierte Zusammenarbeit innerhalb des Kompetenzzentrums Cybercrime wurde eine Lösung mit einem Grossraumbüro und wenige Einzelbüros bevorzugt. Damit war es möglich, auf der begrenzten Bürofläche die benötigten Arbeitsplätze optimal unterzubringen. Aufgrund der Lage der Büros im Erdgeschoss und des dadurch stark eingeschränkten Tageslichts wurde ein Lichtkonzept erarbeitet. Mit diesem Konzept einer zeitgemässen Beleuchtungsgestaltung konnte ein angenehmes Lichtklima erreicht werden.

Mitte August 2021 war es soweit und die Büros mussten für den Umbau geräumt werden, da mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen wurde. Aufgrund der zu erwartenden Emissionen durch Lärm und Staub war es nicht möglich, Bereiche der Räume während des Umbaus zu nutzen. Aufgrund der positiven Erfahrung mit Homeoffice-Pflicht während der Pandemie wurde entschieden, auch während des bevorstehenden Umbaus die Arbeit grundsätzlich von zu Hause aus zu erledigen.

Schon nach wenigen Tagen war nichts mehr von den Strukturen der alten Büroräumlichkeiten zu sehen. Es wurden Wände, Böden und Decken fachmännisch herausgebrochen und der Bauschutt abtransportiert. Der Umbau schritt planmässig voran und erfreulicherweise konnten die in neuem Glanz erstrahlenden Büroräumlichkeiten Ende Oktober bezogen werden. Alle eingeplanten Arbeitsplätze konnten wie gewünscht realisiert werden. Durch die Realisierung des Grossraumbüros entstand mehr Bürofläche. Dies ergab die Möglichkeit, einen Arbeitsplatz für an Cybercrime interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine Kurzausbildungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Dieser entspricht einem Standard-Arbeitsplatz für die Cyber-Ermittlung und kann bei Bedarf für eine neue Mitarbeiterin
oder einen neuen Mitarbeiter verwendet werden. Mit dieser modernisierten Infrastruktur ist die Cyber Unit bestens gerüstet um Cybercrime auch weiterhin effizient und erfolgreich zu bekämpfen.