Das Bedrohungs- und Risikomanagement in Zahlen
15054
post-template-default,single,single-post,postid-15054,single-format-standard,eden-core-1.0.4,_masterslider,_ms_version_3.8.5,eden-theme-ver-3.1,ajax_fade,page_not_loaded,show_loading_animation,wpb-js-composer js-comp-ver-6.10.0,vc_responsive

Das Bedrohungs- und Risikomanagement in Zahlen

Die Abteilung Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen ist im proaktiven Gewaltschutz tätig. Ihr Einsatz und ihre Tätigkeit im Jahr 2021 lässt sich zumindest teilweise in Zahlen ausdrücken.

Die Abteilung Bedrohungs- und Risikomanagement der Kantonspolizei St.Gallen hat im Jahr 2021 insgesamt 153 Fälle bearbeitet und 37 Beratungen von Firmen und Behörden im Zusammenhang mit bedrohlichem Verhalten durchgeführt. 61 Mal wurde mit Personen auf freiwilliger Basis ein Gespräch geführt, da Anzeichen für eine mögliche schwere Gewalttat vorlagen. Insbesondere im Bereich der Häuslichen Gewalt und Stalking (64 Prozent der Fälle) war die Abteilung stark gefordert.

Die weiteren Fälle verteilten sich auf Drohungen gegenüber Behörden oder Firmen, auf allgemeine Drohungen und auf auffällige Personen, welche bedrohlich oder aggressiv auffielen. Niederschwellige, sogenannte «low-level», Drohungen nahmen aufgrund der Corona-Lage deutlich zu. Sie gingen aber aufgrund des fehlenden Risikos einer schweren, zielgerichteten Gewalttat nicht in die Statistik ein. Wenige Fälle waren im Bereich der sexuellen Gewalt und im Extremismus zu verzeichnen.

Weitere Informationen zur Abteilung Bedrohungs- und Risikomanagement der Kantonspolizei St.Gallen sind hier zu finden.